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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Achtung - nur für Computerdinosaurier


Bei Aufräumarbeiten kam dieser Digitale Schatz zum Vorschein. Die Jüngeren, so unter 30, werden jetzt kopfschüttelnd fragen: "Ääähh wasn das?" Jepp richtig, eine 5 1/4 Diskette (fünfeinviertel Zoll) mit dem legenderen Norton Commander. Diese deutsche Version mit eigener Seriennummer von 1989 bestand aus 32.000 Zeilen C- und ca. 15.000 Zeilen Assembler-Code und setzte einen IBM PC, IBM PC/XT oder IBM PC/AT voraus.
DOS 2.0 sowie ein "Floppylaufwerk 360kB" waren die Mindestvoraussetzung. Arbeitsspeicher benötigte Norton selbst nur 10 Kbyt und setzte deshalb hier keine Anforderung. 

Mein Amstrad PC 1640 hatte damals nur ein Diskettenlaufwerk weil er schon eine 5 mB (fünf Megabyte) Festplatte drinne hatte und wie uns die Bezeichnung sagt 640 kB Hauptspeicher (Zu dieser Zeit Luxus-pur, oder vorausschauend klug) Bestückt war er mit dem Intel P8086. (Die amerikanischen Freunde aus der Nasa bekommen gerade feuchte Augen, denn dieser Chip wurde viele Jahre in den Spaceshuttles eingesetzt)



Der Commander hat mich übrigens stolze 269,- Deutschmarks gekostet, ich würde ihn aber extrem günstiger abgeben, sofern sich wirklich ein PC-User meldet, dessen Kiste die mindest Voraussetzungen erfüllt

Montag, 9. August 2010

Windows startet in 4,8 Sekunden - ich revidiere


Leider muss ich meinen Blog vom Juni revidieren. In der Praxis hat es sich jetzt doch herausgestellt, das mein Rechner mit dem Betriebssystem Windows-Vista gerne (für mein Empfinden zu gerne) während dieser Ruhephase abstürzt und dann neu startet. Da der Rechner mit Kennwort gesichert ist läuft er bis zur Kennwortabfrage und verruht in dieser Stellung. Das die Kiste dann doch enorm viel Strom braucht merke ich, wenn am morgen die Akkufastleer-bitteansnetzanschließlampe blinkt. Ich habe jetzt zum Test die Energiespar-Funktion der Betriebssoftware genutzt mit dem selben Ergebnis. Beim Hochfahren (nach 2min) kommt des öfteren die Meldung: "Windows wird nach einem kritischen blablabla... Meldung senden Ja? Nein?"

Also ich brauche die Schnellstartsoftware jetzt doch nicht, auch wenn das Problem eher an meinem Betriebssystem liegt

Samstag, 26. Juni 2010

Windows startet in 4,8 Sekunden...

Windows startet in 4,8 Sekunden*. Mit diesem Slogan wirbt Computerbild in der Ausgabe 14 vom letzten Samstag für seinen PC-Schnell-starter. Ich habe die Software jetzt einmal eine Woche getestet und bin zu diesem Ergebnis gekommen: CB geht von einem Start ohne Kennwortabfrage aus. Mit Kennwortabfrage verlängert sich der Start entsprechend. Auch wird eine Stromersparnis vorgerechnet. Bei meinem Notebook erhöhte sich der Verbrauch aber deutlich, wenn ich über Nacht nur den Sparmodus der Software nutze und nicht ganz abgeschaltet habe. Nach dem komplett Abschalten fährt der Rechner allerdings wieder normal in 109 Sekunden hoch.
Für Menschen wie mich, die um 16.10 Uhr, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, den PC anschalten und erst wieder ausschalten wenn sie zu Bett gehen, lohnt es sich aber alle male. Nach dem Email abrufen kurz die "Anhaltentaste" drücken und alles fährt sofort in den Sparmodus. Dann in aller Ruhe Kaffee trinken, Besorgungen machen, Gartenarbeit usw. Bei nächster Gelegenheit nur kurz mit der Maus zucken, Kennwort eingeben und der Rechner steht in 6 Sekunden da wo er vorher aufgehört hat. Selbst geöffnete Programme stehen sofort wieder zur Verfügung.